KONSTANTIN KüSPERT

ASCHE

Inszenierung: Kathrin Mayr

Uraufführung

„...und jeden Morgen beginnt man von neuem, geht in eine Richtung, einen Block, ein paar tausend Schritte vielleicht, erwandert sich die Stadt, durch die ziellose Suche, das Suchen nach den Substanzen die man halt suchen muss um weiterzumachen...“ – Ein Mensch irrt umher, allein, auf sich selbst zurückgeworfen in einer nach-apokalyptischen Welt. Orientierung bietet nur die Sonne, sonst ringsum Brachland und Wüste. Was heißt Dasein überhaupt unter solchen Vorzeichen? Was treibt einen Menschen weiter an, ein Leben im Tod fortzusetzen? Der einsame Sinnsucher ringt im Gespräch mit sich selbst nach einer Entscheidung: aufgeben oder sich, umgeben von Zerstörtem, behaupten. Konstantin Küspert lässt den Zuschauer in diesem bewegenden Theatertext Zeuge eines symptomatischen Sterbeprozesses werden. Im Für und Wider von Überlebenswillen und Erschöpfung spricht sich im Verzweifeln und Aufbäumen ein völlig Isolierter aus, stellvertretend für uns alle.

DATUM / ZEIT

15.02.2018 - 19:30 Uhr

ORT

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